Pressematerial

Plakat zur Ringvorlesung „Informationsfreiheit“

Plakat

Pressemitteilung vom 21.06.2021

Die letzte Ringvorlesung zur Informationsfreiheit am 24. Juni 2021 mit Martin Jähnert und Clara Helming über das neue Lobbyregister und die aktuelle Änderung des Abgeordnetengesetzes

Die Ringvorlesung „Vertrauen ist gut, Information ist besser“ geht am 24. Juni um 18 Uhr mit Martin Jähnert, Referent für die lobbykritische Aufklärung bei LobbyControl, und Clara Helming, Kampagnenkoordinatorin bei abgeordnetenwatch.de, in die letzte Runde.

Martin Jähnert hat nach seinem Studium der Verkehrsplanung und Zukunftsplanung seine Karriere in Berlin 2015 als lobbykritischer Stadtführer begonnen. Mittlerweile arbeitet er seit 2016 als Referent für die lobbykritische Aufklärung dieser Stadtführungen bei LobbyControl und ist seit 2021 auch für das Online-Lexikon Lobbypedia verantwortlich.

Der Vortrag von Herrn Jähnert mit dem Titel „Politische Willensbildung im Umfeld von Institutionen: Lobbyismus sichtbar machen“ wird sich damit beschäftigen, welche Problematik entsteht, wenn einzelne Lobbyverbände auf intransparente und übermäßige Weise Abgeordnete beeinflussen. Im Zentrum dieser Debatte steht das neue Lobbyregister und die Frage, ob es dabei helfen kann, zukünftige Lobbyaffären schneller aufzuklären oder sogar vorzubeugen.

Clara Helming ist Kampagnenkoordinatorin bei abgewordenetenwatch.de. Unter anderem liegt es in ihrer Verantwortung, dass die Transparenzforderungen des Portals in Politik und Öffentlichkeit Gehör finden. Sie studierte Politikwissenschaften und arbeitete danach als Fundraiserin für ein Wissenschaftsmuseum. Im Anschluss war sie einige Jahre als PR-Beraterin im Berliner Politikbetrieb tätig.

Unter dem Titel „Selbstbestimmt oder fremdbestimmt? Demokratie gestalten durch mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung“ verdeutlicht Frau Helming die Notwendigkeit von Portalen wie abgeordnetenwatch.de für eine selbstbestimmte Gesellschaft. Zudem zeigt sie auf, wie mehr Transparenz in Bezug auf die Nebentätigkeiten von Abgeordneten geschaffen werden kann. Außerdem wird Frau Helming die Relevanz von abgeordnetenwatch.de bei der aktuellen Änderung des Abgeordnetengesetzes erläutern und aufzeigen, welche Bedeutung diese Änderung für die demokratische Gesellschaft hat.

WIE und WO: Digital als Videokonferenz via BigBlueButton, kostenlos und ohne Anmeldung.

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WANN: Donnerstag, den 24. Juni, um 18 Uhr

Pressemitteilung vom 14.06.2021

Vierte Ringvorlesung zur Informationsfreiheit am 17. Juni 2021 mit Dr. Alexander Dix und Ulrike Fröhling über das Menschenrecht auf Informationsfreiheit und die Freie Presse als Watchdog der Demokratie.

Die Ringvorlesung „Vertrauen ist gut, Information ist besser“ geht am 17. Juni um 18 Uhr mit Dr. Alexander Dix, stellvertretender Vorsitzender der Europäischen Akademie für Informationsfreiheit
und Datenschutz, und Ulrike Fröhling, Leiterin der Arbeitsgruppe Transparenz in den Medien und der Regionalgruppe Hamburg/Schleswig-Holstein bei Transparency International Deutschland e.V., in die nächste Runde.

Dr. Alexander Dix, LL.M., ist Jurist und stellvertretender Vorsitzender der Europäischen Akademie für Informationsfreiheit und Datenschutz (EAID) in Berlin. Zuvor war er von 1998 bis 2006 als Landesbeauftragter für den Datenschutz und für das Recht auf Akteneinsicht in Brandenburg tätig
und hatte von 2005 bis 2016 das Amt des Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit inne. 2017 wurde er vom Electronic Privacy Information Center (EPIC) mit dem International Privacy Champion’s Award ausgezeichnet.

Dr. Dix’s Vortrag mit dem Titel „Das Menschenrecht auf Informationsfreiheit – Europa- und völkerrechtliche Grundlagen“ wird sich mit den juristischen Entwicklungen im Bereich der Informationsfreiheit beschäftigen, insbesondere in Europa und Deutschland. Die Informationsfreiheit als solche hat hierzulande noch keine lange Tradition und europäische Entwicklungen, wie z.B. die Tromsö-Konvention, haben ihr Vorschub geleistet und sind daher von besonderem Interesse.

Ulrike Fröhling ist Leiterin der Arbeitsgruppe Transparenz in den Medien und der Regionalgruppe Hamburg/Schleswig-Holstein bei Transparency International Deutschland e.V. Vor dieser ehrenamtlichen Tätigkeit war Sie 40 Jahre in der Medienbranche tätig, zuletzt als Verlagsgeschäftsführerin.

Unter dem Titel „Freie Presse als Watchdog der Demokratie“ untersucht Frau Fröhling die diversen Bedrohungen der Pressefreiheit. Diese können in der Form von externen Angriffen auftreten, aber auch in Form von ökonomischen Zwängen der Medienbranche. Frau Fröhling wird einen Einblick in die Hintergründe und mögliche Lösungswege geben.

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WANN: Donnerstag, den 17. Juni, um 18 Uhr

Pressemitteilung vom 07.06.2021

Dritte Ringvorlesung zur Informationsfreiheit am 10. Juni 2021 mit Verena Nierle und Dr. Michael Zschiesche über die Rolle von Whistleblower:innen und das Umweltinformationsrecht in Deutschland.

Die Ringvorlesung „Vertrauen ist gut, Information ist besser“ geht am 10. Juni um 18 Uhr mit Verena Nierle, Teamleiterin der Investigativ-Einheit des Bayrischen Rundfunks, und Dr. Michael Zschiesche, Geschäftsführer des Unabhängigen Instituts für Umweltfragen e.V. in die nächste Runde.

Verena Nierle wurde bereits im Investigativ und Datenjournalismus mit diversen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem deutschen Wirtschaftsfilmpreis oder dem Georg-Schreiber- Medienpreis. Zudem wurde Frau Nierle mehrfach für den Deutschen Radiopreis nominiert. Seit 2016 ist sie Teamleiterin von BR Recherche und BR Data, der die Investigativ-Einheit des Bayrischen Rundfunks darstellt.

Verena Nierle’s Vortrag zum Thema „Licht ins Dunkel – die Rolle von Whistleblowern für den investigativen Journalismus“ gibt Einblick, welche Rolle Hinweisgeber als journalistische Quelle für die Kontrollfunktion der Medien spielen und welche Instrumente Investigativjournalist:innen nutzen, um an für die Öffentlichkeit relevante Informationen zu gelangen. Denn sie trauen sich zu reden, worüber andere schweigen – Whisteblower:innen leaken Informationen, damit Missstände oder illegale Machenschaften aufgedeckt werden und gehen dazu häufig sogar ein großes persönliches Risiko ein.

Dr. Michael Zschiesche ist Jurist und Ökonom. Seit 1991 ist er im Unabhängigen Institut für Umweltfragen e.V. (UfU) tätig und ist Fachgebietsleiter zum Umweltrecht und Partizipation. Herr Zschiesche ist Experte der Aarhus-Konvention und beschäftigt sich hierbei mit Themen wie dem internationalen Übereinkommen über den Zugang zu Informationen, der Öffentlichkeitsbeteiligung and Entscheidungsverfahren und dem Zugang zu Gerichten in Umweltangelegenheiten.

Herr Dr. Zschiesche’s Vortrag widmet sich dem Thema „Das Umweltinformationsrecht in Deutschland – Ergebnisse einer Evaluation“. Hier gibt er Einblicke in sein umfassendes Projekt, in welchem die Praxis des Umweltinformationsrechts des Bundes zwischen 2018 und 2020 erstmals evaluiert wurde.

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WANN: Donnerstag, den 10. Juni, um 18 Uhr

Pressemeldung vom 31.05.2021

Zweite Ringvorlesung mit Arne Semsrott und Prof. Dr. Wolf Schünemann am 03. Juni 2021 über die Notwendigkeit der Informationsfreiheit und die Transparenz in den sozialen Medien.

Die Ringvorlesung „Vertrauen ist gut, Information ist besser“ geht am 03. Juni um 18 Uhr mit Arne Semsrott, dem Projektleiter des Informationsfreiheitsportals FragDenStaat, und Prof. Dr. Wolf Schünemann, Professor an der Universität Hildesheim, in die nächste Runde.

Arne Semsrott ist seit 2014 Projektleiter des Informationsfreiheitsportals FragDenStaat. Die Internetplattform setzt sich für den freien Zugang zu amtlichen Informationen ein und unterstützt Bürger:innnen, ihre rechtmäßigen Ansprüche auf Informationszugang gegen staatliche Behörden durchzusetzen. Darüber hinaus veröffentlicht der studierte Politikwissenschaftler als freier Journalist Artikel bei netzpolitik.org und engagiert sich im Vorstand der Initiative LobbyControl.

Schwerpunkt bei seinem Vortrag „Informationsfreiheit – eine bequeme Notwendigkeit“ wird die Notwendigkeit der Informationsfreiheit in einem strukturkonservativen Land wie Deutschland sein: Wie Herrschaftswissen befreit, Aktenschränke aufgebrochen und öffentliche Kontrolle ermöglicht
werden. Welche Rolle spielen dabei digitale Projekte? Funktioniert strategische Prozessführung? Und kommt vielleicht bald die Konterrevolution?

Dr. Wolf Schünemann ist promovierter Politikwissenschaftler und lehrt an der Universität Hildesheim mit dem Schwerpunkt Politik und Internet. Sein Foschungsschwerpunkt liegt auf den Themen Cybersicherheit und Netzpolitik in Europa. Zudem ist er Sprecher der Themengruppe Digitalisierung und Politik der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW).

Unter dem Vortragstitel „Wehrhaft oder wahrhaft? – Politische Ansätze und normative Paradoxien der Regulierung von Internetinhalten in liberalen Demokratien“ werden aktuelle Trends, besondere Herausforderungen und begrenzte staatliche Handlungsspielräume der Internet Governance
thematisiert. Es werden beispielhafte Legitimationsstrategien demokratischer Regierungsakteure in den Blick genommen und regimespezifische normative Paradoxien erörtert.

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WANN: Donnerstag, den 03. Juni, um 18 Uhr

Pressemeldung vom 25.05.2021

Erster Termin der digitalen Ringvorlesung zur Informationsfreiheit am 27. Mai 2021 mit Prof. Ulrich Kelber und Prof. Dr. Olga Burkova

Die Ringvorlesung „Vertrauen ist gut, Information ist besser“ startet am 27. Mai um 18 Uhr mit Prof. Ulrich Kelber, dem Bundesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit, und einem Grußwort von Prof. Dr. Olga Burkova, Vizepräsidentin für Digitalisierung der HAW Hamburg.

Prof. Ulrich Kelber ist Diplom-Informatiker und seit 2019 Bundesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit. Im Zeitraum von 2000 bis 2018 war er Mitglied des deutschen Bundestages, zuletzt als Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz. Darüber hinaus ist er Honorarprofessor für Datenethik an der Hochschule BonnRhein-Sieg.

Vor seiner politischen Laufbahn studierte er Informatik und Biologie und war unter anderem als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungszentrum Informationstechnik der Gesellschaft für Mathematik und Datenverarbeitung tätig.

Sein Vortrag wird sich im Schwerpunkt mit der politischen Bedeutung der Informationsfreiheit befassen, die juristisch erst seit dem 20. Jahrhundert Eingang in die deutsche Gesetzgebung gefunden hat, obgleich die historischen und philosophischen Ursprünge weit in die Vergangenheit
zurückreichen. Der Wandel hin zu einer aufgeklärten, demokratischen Partizipation und Öffnung der Aktenschränke vollzog sich über einen langen Zeitraum. Die Vorlesung gibt einen Überblick über die
Entwicklung staatlicher Transparenz und ihrer aktuellen Ausprägung im Informationsfreiheitsrecht. Dies wird mit Beispielen aus der behördlichen Praxis des Bundesbeauftragten für den Datenschutz
und die Informationsfreiheit unterlegt.

Weitere Informationen finden Sie unter Aktuelles oder auf
unserem Instagram-Profil.

Pressemeldung vom 21.05.2021

Der Bundesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, Prof. Ulrich Kelber, eröffnet am 27. Mai die Ringvorlesung zur Informationsfreiheit an der HAW Hamburg

Der Zugang zu Informationen ist ausschlaggebend für die politische und gesellschaftliche Teilhabe, ebenso wie für Bildung und Wissenschaft. Im digitalen Zeitalter ist die Informationsflut zwar kaum zu bewältigen, dennoch bleibt die Frage: Wie kann die Verfügbarkeit von Informationen heutzutage sichergestellt werden? Und welche Informationen unterliegen der Geheimhaltung oder dem Datenschutz?

Unter dem Titel „Vertrauen ist gut, Information ist besser“ geben namhafte Gastredner:innen Einblicke in unterschiedliche Themenbereiche der Gestaltung freier Informationszugänge, wie zum Beispiel bei investigativen Recherchen, beim Schutz von Whistleblowern, bei digitalen Transparenzprojekten und zu aktuellen politischen Entwicklungen rund um den Lobbyismus. Zum Auftakt spricht der Bundesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, Prof. Ulrich Kelber, über die politische Bedeutung staatlicher Transparenz und die Entwicklung des Informationsfreiheitsrecht in Deutschland.

Die öffentliche Ringvorlesung, die auch in diesem Jahr wieder von Studierenden des Masterstudiengangs Information, Medien, Bibliothek unter der Leitung der Professorinnen Dr. Ulrike Verch und Christine Gläser
organisiert wurde, findet in der Zeit vom 27. Mai bis 24. Juni 2021 jeweils donnerstags um 18:00 Uhr als digitale Veranstaltung statt. Eine Anmeldung ist für die Teilnahme nicht erforderlich. Im Anschluss an die Vorträge stehen die Referent:innen für den Austausch und Fragen zur Verfügung.
Die Teilnahme an der digitalen Ringvorlesung erfolgt für die Zuhörer:innen mit Hilfe eines Zugangscodes, der zusammen mit weiteren Informationen über das diesjährige Programm auf der Website unter www.ringvorlesung.info zur Verfügung steht.

Zeit: Jeden Donnerstag um 18 Uhr (Auftakt am 27. Mai)

Wie und wo: Digital als Videokonferenz über BigBlueButton, kostenlos und ohne Anmeldung

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